Neubau Gustav-Heinemann-Schule, Berlin Tempelhof-Schöneberg
2. Rundgang, Beschränkter Wettbewerb, 2014

Das große Volumen der neuen Schule verbindet als Ensemble aus vier selbstbewussten Baukörpern und einem transparenten zentralen Foyer, Gebäude und Freiräume zu einer fließenden Landschaft. Zweigeschossige Lichthöfe mit den zentralen Treppen betonen die Eingänge der Häuser im Erdgeschoss und verbinden über Blickbeziehungen das Foyer mit dem Pausendeck am Dach und den übergeordneten Funktionen im ersten Obergeschoss. Treppenräume führen weiter in die privateren Jahrgangscluster im 2. und 3. Obergeschoss.

Der Holzbau in Skelettbauweise und das 8 m Raster ermöglichen langfristige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an zukünftige Schulkonzepte. Die verwendeten Naturbaustoffe gewährleisten die Wiederverwendung der eingesetzten Materialien in allen Phasen des Lebenszyklus. Die Geschossdecken der Häuser werden als eine Brettstapel-Rippendecke ausgebildet. In den Rippenzwischenräumen können technische Anlagen und Akustikpaneele angebracht werden.

Architektur
Roswag Architekten

Tragwerkskonzept
Ziegert Seiler Ingenieure GmbH

Landschaftsplanung
Anna Viader – Städtebau Architektur Landschaft

Klimadesign/Nachhaltigkeitskonzept
HDH Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausrüstung mbH
IB Hausladen

Brandschutz
IM Mauruschat

Bruttogrundfläche
ca. 14.000 qm


Visualisierungen
Render-Manufaktur